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Aus unserer Arbeit

Symbolik der Farben

Beim Gestalten von Szenen mit Biblischen Figuren wird oft auf symbolische Gestaltungselemente zurückgegriffen. Häufig finden beispielsweise farbige Tücher oder Schals Verwendung. Damit die Farben auch die gewünschte Aussage der Szene unterstützen können, ist es hilfreich, über die Bedeutung der Farben Bescheid zu wissen.

Allgemein kirchliche (k), positive (+) und negative (-) Bezüge in unserem Kulturkreis sind in dieser Tabelle den Farben zugeordnet:

Weiss k Ostern, Weihnachten, Gründonnerstag
+ rein, unschuldig, erhaben, gut, sündlos
- verschlossen, krank, steril, leer
Grau + bewußt, vornehm, zurückhaltend
- unentschieden, trostlos, undurchsichtig
Schwarz k Karfreitag
+ feierlich, still, ruhig, ernst
- finster, traurig, leer, sündig, böse. tot
Violett k Passion, Advent; Farbe der evangelischen Kirche
+ erwartungsvoll, bußfertig
- schwermütig, triebhaft, fatal
Indigo + schlafend, fern, ewig
dunkelviolett - unterkühlt, unerbittlich, bodenlos
Blau k altkirchliche Christusfarbe
+ klar, himmlisch, verläßlich, fantasievoll, treu
- kalt, blaß, frostig
Grün k Trinitatis
+ hoffend, ruhig, wachsend, frei, erwachend, natürlich, intuitiv


- giftig, modrig, schimmelnd
Gelb k Farbe der katholischen Kirche
+ hell, erleuchtend, siegend, klug, feurig
- neidisch, falsch
Orange + erregend, zugreifend, kraftvoll
- brutal, gemein
Rot k Pfingsten
+ warm, lebendig, liebend, fröhlich, festlich, sinnlich
- gefährlich, notvoll, blutig
Rosa + mild, lieblich, verträglich
- süßlich, kitschig
Braun + erdhaft, bodenständig
- absterbend, faulig

Mit schwarz abgedunkelte Farben verlieren ihre Leuchtkraft und wirken auch schon bei geringen Beimengungen schmutzig. Mit weiß aufgehellte Farben dämpfen die Empfindung, signalisieren Vorsicht, oder noch stärker: Halbherzigkeit.